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Für
manch einen die Me-tropole der Insel, für andere einfach der vielleicht häss-lichste
Ort ganz Griechen-lands. So extrem gehen die Meinungen zu der mit gut
120.000 Einwohnern größten Stadt auf Kreta auseinander,
aber eigentlich schließt das eine ja das andere nicht aus. Rings um die relativ kleine und sehenswerte Altstadt ist ein "Moloch" entstanden, der auf der gesamten Insel seinesgleichen sucht. Wahr-lich nichts für Liebhaber typisch kretischer Urlaubs-idylle, sondern weitest-gehend eine reine Beton-orgie ... Die "Bauwut" vergangener Jahre, Jahrzehnte, ja gar Jahrhunderte und das nahezu völlige Fehlen städtebaulicher Konzepte hat verschiedenste Gründe: Da gab es zunächst nach der Befreiung von der Türkenherrschaft den großen "Rundumschlag", als so ziem-lich alles, was an die verhassten Besatzer er-innerte, dem Erdboden gleich gemacht wurde. Außerdem hinterließen natür-lich auch deutsche und alliierte Bomben nach dem 2. Weltkrieg ihre deutlichen Spuren im Stadtgebiet. |
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| Leserfoto (1) von Jörg | ||||||||||||||||
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