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Von
den Einwohnerzahlen nach Heraklion nur auf
Platz zwei liegend ist Chania je-doch die vielleicht schönste Stadt auf
Kreta. Bevor man diese Schönheit aber ent-decken und genießen kann, gilt
es zunächst einmal, sich in dem Verkehrsgetümmel der Innenstadt zu
behaupten.
Besonders auf zwei Rädern ist es immer wieder auf-egend, sich durch die engen Straßenzüge zu schlängeln, bis man schließlich die Platia S. Venizelou erreicht, den zentralen Verkehrsknoten-punkt der Stadt. Wo der deutsche Normal-Autofahrer allenfalls drei Fahrspuren erwartet, reicht es hier locker für fünf, manchmal lauern gar sechs Fahrzeuge nebeneinander vor einer roten Ampel. Geprägt wird die Platia S. Venizelou jedoch durch die kreuzförmige Markthalle und ihren Vorplatz. Von hier sind es Luftlinie nur noch 400 m bis zum alten venezianischen Hafen von Chania, dessen Promenade mit seinen zahlreichen Lo-kalen und Cafés schon für Alexis Zorbas immer einen Besuch wert war und auch heute noch zum "Muss" eines Chania-Besuchs zählt. |
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