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Etwa
zwei Kilometer westlich von Anopoli erwischt man von der Straße einen ersten Blick auf das seit den Fünfziger-Jahren des vergangenen Jahrhunderts so gut wie verlassene
Dorf Aradena und auf die davor liegende gleichnamige Schlucht. Eine tief in den Fels einge-schnittene Rechtskurve später will der rechte Fuß instinktiv auf die Bremse treten, denn plötzlich ist sie da, die abenteuerlich anmutende und mit Holzbohlen belegte Brücke über die hier 138 Meter tiefe Aradena-Schlucht. Zumindest bei der ersten Überquerung ruft sie ein "mulmiges" Gefühl in der Magengegend hervor. Doch die 1986 erbaute Brücke erweist sich bei näherem Hinsehen als durchaus vertrauenswürdiges Exemplar ihrer Gattung. Sie wurde übrigens von einem aus dem westlich liegenden Weiler Agios Ioannis stammenden und in die USA ausgewandertem Sfakioten gestiftet. |
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